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Menschen-Mögliches

Gedichte 1965 ff.

 

 

heimlich

 

heimlich um die ecke kam das schweigen,

  wunden brennen, mit und ohne jod -

blütenträume fallen von den zweigen,

  bäume sterben sinnlos ihren tod

 

heimlich um die ecke kam die sehnsucht,

  schmerzen, gegen die man sich nicht wehrt -

worte, die man hört und zu verstehn sucht,

  alles wird erbarmungslos verkehrt

 

heimlich um die ecke kam das alter,

  kinderaugen blicken still hinaus -

mühevoll erreicht die hand den schalter,

  löscht sich so den letzten lichtblick aus ...

 

 

 

Simultanspiel

 

Man fordert mich auf sämtlichen Kanälen,

Erfahrungsräume tanzen auf und ab -

nicht zwischen Tod und Leben darf ich wählen:

nur zwischen Kurzgalopp und Dauertrab …

 

Man quetscht mich aus wie eine Pampelmuse,

halb spiel' ich Simultanschach! (halb Roulett) -

und über allem lächelt die Meduse

der Unersättlichkeit .. ans nächste Brett!

 

 

 

menschenmögliches

 

menschen mögen kleine pillen,

gegen einsamkeit und kopfdruck,

marionetten wider willen -

mit gefühlen nur auf knopfdruck

 

menschen mögen plastikdinge

und kultur-makulatur,

angesichts der jahresringe -

viel zu spät dann auch natur

 

 

 

lebenslauf

 

kinderschreien, wiegeschaukeln

ringelreihen, märchengaukeln

schülerranzen, ballgeschick

walzertanzen, liebesglück

sommerregen, prüfungszeiten

kindersegen, ehestreiten

länderweiten, blickereigen

zeitlichkeiten, zähnezeigen

weltgedanken, weisheitstruhe

todesschranken, grabesruhe ...

 

 

 

ihr

 

ach wie stabil sind all die andern,

ich bin verwundbar und allein -

ihr seid zuhause, ich muss wandern

und euer wegbegleiter sein

 

mich darf ein gipfelsturm ermüden,

ihr seid so munter und so wach -

ich nur ein nordlicht, ihr der süden,

ihr seid so stark, ich bin so schwach

 

ihr seid so teuflisch unverfroren,

ich bin so zart und so naiv -

ihr seid zum höchsten auserkoren,

meine bestimmung liegt ganz tief

 

ihr schwingt den kelch und feiert feste

und habt das leben in der hand -

ihr nehmt das fleisch, ich nur die reste

und bleibe still und unerkannt

 

ihr tut von außen so gemeinsam,

auch wenn ihr keine einheit schafft -

ich scheine innerlich wie einsam

géleitet doch von inn'rer  kraft ...

 

 

 

november

 

gruftig ziehen schwaden hin

voller nebelangst,

während du um deinen sinn

 und dein leben bangst

 

ästen gleich verdorrt die hand,

mahlt das mehl der zeiten -

uferschwer in jenes land

 wird es dich begleiten ...

 

 

 

urteil

 

lebenslänglich

hieß

das urteil

seit

meiner

zeugung ...

 

 

 

dämmerwärts

 

die stunde naht und schwingt mit ihren hüften,

minuten perlen mir durch mund und hand -

verführerisch in gesten und in düften,

lockt sie mich tanzend in ein fremdes land

 

so raubt sie mir buchstäblich meine sinne,

den atem, den verstand und auch den schmerz -

und gebe ich mich hin - als letzte zinne

begleitet mich die sehnsucht dämmerwärts ...

 

 

 

endzeit

 

erloschen dämmert der tag,

fahl ruht das licht -

die schlanken und vollen wipfel,

sie rühren sich nicht

 

schwer sinkt der stiefelschritt

in den morast der zeit,

bläulich-verloren schimmert am ende

die endlosigkeit ...

 

 

 

lebenslänglich

 

ich liebe, was mich hasst,

bin einsam durch zusammensein,

ein narr durch klugheit,

verbrecher aus liebe

 

ich höre mein urteil

mit gefesseltem herzen,

und schaue den gedankenspielen zu

sammle schuld und leid,

auf dem weg zum  ausweg ...

 

 

 

grimm

 

du hast die mordlust im gepäck

und eine flasche gin,

bekamst am spiegel einen schreck

und sahst keinerlei sinn

 

zwischen empfängern und sendern,

da schreibt so mancher mit -

du wolltest die welt verändern

und erhielst einen tritt ...

 

 

 

nach-ruf

 

du hattest dir immer das gleiche gesagt,

vom weg warst du niemals gewichen -

du hattest dich lebenslang abgeplagt,

 und bist doch nur ungern verblichen

 

mit leidenschaften und nonchalance,

du hattest doch alles gegeben -

und hattest von anfang an keinerlei chance,

doch war es dein ureigenes leben ...

 

 

 

blickwinkel

 

außerhalb der innenwelt

existiert ganz unverkennbar

etwas, das zum leben hält,

quasi unzertrennbar

 

innerhalb der außenwelt

wundern sich nun die subjekte,

wem wohl dieses spiel gefällt,

wer da licht entdeckte

 

denn von außen wie von innen

formt der mensch sich sein gesicht -

muß sich immer neu besinnen,

oder nicht ...?

 

 

 

entscheidung

 

malerei, gesang und dichtung

weichen sorgsam der verpflichtung,

denn ich will das gar nicht anders,

und ich muss das und ich kann das

 

die empfindung, dünn und leicht,

ahnt nicht, was an ihr entweicht -

oder doch? ich weiß nicht recht ...

beides wär' wohl auch nicht schlecht

 

leben oder rollentrance,

kind! jetzt kommt die letzte chance -

eine phase geht zuende,

menschenleben füllen bände ...

 

 

 

frage-zeichen

 

ich reiße meine augen auf

  und bin doch blind -

laß meinen tränen freien lauf,

  wie einst als kind

 

ich spüre meine lippen beben

  und bin doch stumm -

ich wollte etwas weitergeben,

  die zeit ist um ...

 

 

 

alternativen

 

zu sein

wie der kreis,

wie das meer der stille,

wie das rötliche ufer der nacht

 

zu wirken

wie ein tal,

wie ein rat ohne worte,

wie die silberne hand der zeit

 

zu nichten

wie das fenster,

wie die sehnsucht der sprachlosen,

wie die unsichtbare spur meines weges ...

 

 

 

bistro

 

aus den ritzen steigt klebrig musik,

der garcon serviert rotwein zum zander -

wie die möbel, halb neu, halb antik,

sitzen fassungslos menschen beinander

 

aus den augen fällt einsames warten,

und sie scheinen die welt zu verdammen -

denn mit längst schon verlorenen karten,

hocken fassungslos menschen beisammen

 

aus den mündern quillt sabbernd die angst,

sie umströmt uns als stiller mäander -

da du schaudernd die rechnung verlangst,

kauern fassungslos menschen beinander ...

 

 

 

recht-sprechung

 

du lerntest die anpassung schätzen,

mit all ihrem schweißdrüsenmief -

und doch spürst du nun mit entetzen:

  es geht alles schief

 

du fühlst dich so jämmerlich schlecht nun

und willst doch mit all deinen tricks

es immer und allen nur recht tun:

  drum klappt ja auch nix

 

du magst es mit keinem verderben

und grinst wie - pardon - ein idiot -

ein leben lang kannst du nicht sterben

  und bist doch längst tot ...

 

 

 

spät-wehen

 

draußen fiel der allererste schnee,

und erinnerungen tanzen,

manchmal tun sie auch ein bißchen weh,

und dann zieht man seine schlüsse und bilanzen -

  und dann hockt man da, allein,

  und bestellt noch einen wein,

und die sehnsucht geht durch allerlei instanzen

 

draußen, durch novembernacht,

stapfen fröstelnde naturen,

hinterlassen merklich unbedacht

eine kurze zeit lang ihre spuren -

  und dann blickt man seltsam drein,

  sperrt sich in sich selber ein

und verspürt in keiner miene resonanzen

 

draußen bäumt ein tieferschrock'nes jahr

sich zu letzten stürmen auf,

türmt auf das, was einmal wahrheit war,

schneeverwehend letzte illusionen drauf -

  endlich sinkt man, wie ein stein,

  tief in seine wehmut ein

und verliert sich, im detail und auch im ganzen ...

 

 

 

suchwege

 

auf den straßen, in den gassen

huschen menschen zeitgeplagt -

unerkenntlich, wer zu hassen

oder wer zu lieben wagt

 

augen, die den blick verhüten,

wesen voller gegenwehr -

aktentaschen, einkaufstüten,

denn das schicksal lastet schwer

 

linke schritte, rechte schritte

spiegeln so jahrzehntelang

auf der suche nach der mitte

gleichsam den gedankengang

 

menschen, einsam und in massen,

niemand, der sich laut beklagt -

unerkenntlich, wer zu hassen

oder wer zu lieben wagt ...

 

 

 

umschläge

 

wolltest haben, hast geschwindelt,

  sein genügte nicht -

erst gezögert, dann gezündelt,

schlug die existenz gebündelt

  mitten ins gesicht

 

magst nun sein, ganz ungelogen,

  ohne drogenrausch -

und verdammst in bausch und bogen

deinen alten werbeslogan

  vom bewußtseinstausch

 

vorsicht: handeln bringt oft händel,

  sein ist nie bequem -

denn noch manche last am bändel

zieht, nach dem gesetz vom pendel -

  neu in ein extrem ...

 

 

 

warte-manöver

 

der tod hat so viele gesichter

  und hält dich zeitlebens in trab,

dann macht er sich plötzlich zum richter,

verlöscht deine inneren lichter

  und nabelt dich ab

 

der tod ist dem leben verderblich

  und hat doch die besseren karten,

die neigung zu sterben scheint erblich,

der tod aber selbst ist unsterblich -

  und du kannst nur warten ...

 

 

 

irr-lichter

 

lichter, die von innen leuchten

in der welt der schatten

menschen, die mehr liebe bräuchten,

als sie jemals hatten -

 

wesen, die nach wesen fragen -

machen uns betroffen,

sterbende, die nicht verzagen,

und verzweifelt hoffen ...

 

 

 

wenn-und-aber-song

 

wenn man nein sagt,

und doch ja meint

und besonders in der nacht -

sich allein plagt

und dann da weint,

wo ein andrer lieber lacht

 

wenn man zweifelt,

ob man ruhn soll

und den ganzen langen tag

das verteufelt,

was man tun soll -

und es lieber lassen mag

 

wenn man stirbt,

statt zu begreifen

und man hat die nase voll -

und verdirbt,

anstatt zu reifen,

findet das wohl keiner toll

 

wenn man wartet

auf ein leben,

das mit wundern übersät ist -

und erst startet,

wenn's halt eben

für ein wunder viel zu spät ist ...

 

und dann zieht man,

 wenn man kann dann,

endlich seine konsequenzen -

und dann liebt man

und verschiebt dann

seine festgefahr'nen grenzen ...

 

 

 

empfindungsbrei

 

von weitem schau ich meinem

entsetzen zu,

ich fühl mich ausgeliefert,

genau wie du

 

das messer der verzweiflung,

wie du es nennst -

erstach mein letztes hoffen

wie ein gespenst

 

unwiederbringlichkeiten

zerstäuben sacht,

in meinem ohr verfängt sich

das lied der nacht

 

ein letzter tropfen wehmut

verrinnt im nu -

von innen schnürt sich langsam

die sehnsucht zu

 

als letzten halt versäum ich

den todesschrei -

mein fühlen starb in schalem

empfindungsbrei

 

ein leben voller qualen

lag endlos brach -

mein eignes auge grinst mir

noch lange nach ...

 

 

 

lülle

 

was man für menschlich hält,

für logisch und gewiss -

ist nicht das schlechteste

 

ein gähnen für die welt,

dein lächeln im gebiss -

ist nicht das echteste

 

pupillenunterkühlt,

dämonisch angezettelt -

halb geist, halb fisch

 

traumsüßlich eingelüllt,

dem schlaf noch abgebettelt -

ich ...

 

 

 

tiefen-wirkung

 

unergründlich, unbegreiflich

  braust das meer in mein gemüt,

und ich spüre, wie es teuflisch

  mich in seine tiefen zieht

 

hüllt mich schweigend-unerfindlich

  ein in seinen dunklen bann -

unbegreiflich, unergründlich

  rührt mich sein geheimnis an ...

 

 

 

nach-frage

 

hast du die schatten lieb genug,

den griff der nacht?

das schicksal, das dich weitertrug,

geliebt hat und mit leiden schlug,

genau bedacht?

 

hast du die worte wohl gewählt,

die du so liebst?

auch jene tage mitgezählt,

da dich die existenz so quält,

dass du .. vergibst?

 

hast du dein mütchen nun gekühlt,

wirst du nun klug?

all das vergangene aufgewühlt,

den tod lebendig nachgefühlt,

hast du - genug?

 

 

 

menscheinwärts

 

ich krampfe in mich ein

und stürze ab und unter,

ich segle sturm-seel-ein,

schnapphoffnung auf ein wunder

 

die zeitspirale 'ich'

raumgeifert irritiert,

ein ich, das über sich

hohnlächelnd reflektiert

 

ein ego strebt zu seinen

ichspiegeln, stück um stück,

aus dem unendlich-meinen

da führt kein weg zurück ...

 

 

 

frei-zeichen

 

der himmel giert

und darf auch endlich

farbe bekennen

 

früh-rot verziert

und unabwendlich

vorzeichen nennen

 

doch wie man's dreht,

die eigenen weichen

locken erheblich

 

der tag vergeht

und all die zeichen

waren vergeblich ...

 

 

 

subtil

 

nicht greifbar,

doch erhaben

wie nordlichter

 

nicht überspitzt,

doch treffend

wie gedankenblitze

 

nicht von sinnen,

doch sinnlich

wie mein schmerz ...

 

 

 

spielraum

 

auch nach kritischster enthüllung

knirscht die sucht nach sinnerfüllung

im getriebe

 

jenseits aller argumentchen

schnappt das leben sich sein quäntchen

lust und liebe ...

 

 

 

doppel-sinn

 

riskiert das schicksal plötzlich kopf und kragen,

ist man der binnenhilfe nicht ganz abgeneigt -

wo kluge therapeuten horchend fragen,

erfährst Du, wie Dein Tao lächelnd schweigt ...

 

 

 

folter

 

horch wie die stille

leidet,

sich immerfort so

krümmt

 

jeglichen schrei

beneidet,

der nie

verstummt

 

entsetzen trinkt und

friert,

in ungeahnter

weise

 

horch wie sie

implodiert,

die zeit, so

leise ...

 

 

 

trampelpfade

 

jedes wenn verbirgt ein aber,

aus vertrauen wird verdruss -

aus der liebe wird gelaber,

anfang, mitte, schluss

 

doch kein aber hat allein recht,

auch verdrossenheit macht sinn -

denn besitztum ist nur scheinrecht,

schluss und neubeginn

 

und so trampeln wir die pfade

einer ungewissen zeit -

finden sterbenmüssen schade,

sind noch nicht bereit ...

 

 

 

heim-zahlung

 

le gare du nord, la salle d'attente,

fast trostloser noch: das bistro -

thé noir? ou infusion du menthe?

zum wucherpreis - so oder so ...

 

geräusche, die wie stimmen klangen,

zur resignation angestachelt -

das grundgesetz heißt: warteschlangen,

die mienen gefugt und gekachelt

 

und doch: spät abends bis zum morgen,

hockt bahnhofswelt tief in mir drin:

ich fühle mich seltsam geborgen -

so heimatlos, wie ich doch bin ...

 

 

 

vereint

 

ein teil ist nie ganz wahr,

auch das gegenteil nicht -

teil und gegenteil

sind zusammen

erst der anfang ...

 

eine liebe ist nie ganz selbstlos,

auch die gegenliebe nicht -

liebe und gegenliebe

sind miteinander

erst der beginn ...

 

eine strömung ist nie ganz ungetrübt,

auch die gegenströmung nicht -

strömung und gegenströmung

sind gemeinsam

erste die quelle ...

 

 

 

helltraum

 

ich träume manchmal wundersame träume,

so eigenartig hell und klar -

bewege mich durch zeiten und durch räume

so leicht, wie es immer schon so war

 

es ist, als ob der grund von allem bricht,

das nichts schwebt da in schönheit dahin -

vergangenheit und zukunft gibt es nicht,

nur jene frage noch nach dem sinn ...

 

 

 

abgang

 

gib mir

eine nadel her

und noch

einen kuss

 

weil ich das

sekundenmeer

endlich

töten muss ...

 

 

 

ratten

 

ich streife durch wälder in städten

und atme ihr kunstrasengrün,

ich lausche dem sound von manhattan

und rieche die ratten verblühn

 

ich wache am grab der rendite

und weine am mahnmal der zeit,

ich suizidiere zur mitte -

ich bin die extreme so leid ...

 

 

 

rast

 

nicht wahr, wie verrückt sind doch jene minuten,

wo alles, was klein ist, uns seltsam erfaßt -

und wunderlich, nicht? jene wendung zum guten,

so abseits von zweck und von alltag und hast

 

wie mühsam der griff nach den äußeren sternen,

wie peinlich die einsicht in all den ballast -

bewusstsein, du magst wieder inhalte lernen

voll griffigkeit - und ergriffenheit fast

 

aus kurzen minuten erwachsen die längsten

gedanken, du reifst und du ahnst irgendwo,

dass jegliches wesen begabt ist zu ängsten,

und all die geschöpfe, sie sehnen sich so ...

 

 

 

Flügeltüren

 

Die Zukünfte öffnen die Flügeltüren:

Sie laden zu tausendfachem Gang,

Lauthälsiger Hoffnung und stillem Spüren -

In planvollem Zielen und blindem Drang ...

 

Unendlich müssen sich Sehnsüchte gabeln

Verzweigend in endlosem Labyrinth -

Wenn irdische Nöte und himmlische Fabeln

Erstreiten, wo sinnvolle Wege sind ...

 

Als mysteriöse Spurenerheller

Der niemals zuvor betretenen Bahn

Beleuchten die inneren Weichensteller

Die Gratwanderung zwischen Wunsch und Wahn ...

 

Wie schön es doch wär', wenn halb außen, halb innen

Der Pfad der Erkenntnis einen Wegweiser hätt' -

Als Logikkalkül oder Stimme tief-drinnen

Im menschlichen Zerrspiegel-Kabinett ...

 

Man weiß nicht ein Quäntchen, wohin sie führen,

Und niemand, der nicht an der Unkenntnis litt!

Die Zukünfte öffnen die Flügeltüren -

Und schließen sie blitzschnell nach jedem Schritt ...